
Hi, ich bin Philipp.
10 Jahre Ausbildungsleiter, über 450 Azubis und duale Studenten begleitet — und Gründer von Bildungsinsider.
Mein Weg
Ich war weiß Gott kein Überflieger. In der achten Klasse stand noch „bei gleichbleibenden Leistungen ist die Versetzung gefährdet“ in meinem Zeugnis. Ich habe mich gefangen und die Realschule mit einem soliden Zweier-Dreier-Schnitt abgeschlossen — danach die Ausbildung zum Mechatroniker am Frankfurter Flughafen, ebenfalls solider Durchschnitt.
Anschließend ein Jahr als Mechatroniker in der Vorfeldbefeuerung — der Abteilung, die für alles zuständig ist, was auf Start- und Landebahnen leuchtet und blinkt. Nicht sonderlich abwechslungsreich, aber ich habe auf Europas größtem Flughafen persönlich mit dem Tower gesprochen und wurde einmal bei Arbeiten an einer Signaltafel von einer Flugzeugturbine weggefegt. Kurzum: Es hat trotzdem verdammt viel Spaß gemacht.
Als der befristete Vertrag auslief, drückte ich weiter die Schulbank: Staatlich geprüfter Techniker in Vollzeit, dann ein Ingenieurs-Bachelor an der Hochschule Aschaffenburg — ab dem zweiten Semester als duales Studium mit Firmenanbindung. Weil das gut lief, finanzierte mir die Firma auch noch den Master obendrauf, an der TH Mittelhessen in Friedberg. Und weil mir danach auffiel, dass mir das Betriebswirtschaftliche noch fehlte, ging ich ein zweites Mal an die Technikerschule — diesmal Fachrichtung technische Betriebswirtschaft, in Teilzeit. Macht zusammen zwölf Jahre eigenen Bildungsweg. Nicht, weil ich Umwege korrigieren musste, sondern weil mich jede Stufe neugierig gemacht hat, was als Nächstes geht.
Was in der achten Klasse mit einer drohenden Ehrenrunde anfing, hat sich danach ziemlich gedreht: Nach hinten raus gehörte ich zu den Besten meines Jahrgangs — drei meiner Berufsabschlüsse habe ich mit der Note 1,0 abgeschlossen, einen mit 1,2. Beim CASE-Zertifikat, dem bundesweiten Hochschulvergleichstest, gehörte ich sowohl an meinen beiden Hochschulen als auch an der Technikerschule jeweils zum besten 1 Prozent aller Teilnehmer, die dort je getestet wurden. Der Unterschied zur achten Klasse war nicht auf einmal mehr Talent, sondern dass ich mir zum einen aneignete, wie man richtig lernt (mein Wissen dazu gibt’s im Kurs „Lernprofi“), und ich mir zum anderen die Themen ab da selbst ausgesucht habe, statt mir Fächer reinprügeln zu müssen, für die ich mich noch nie so richtig begeistern konnte. Sobald ich selbst entscheiden durfte, was ich lerne, und auch verstand, wie man sich Wissen recht einfach draufschaffen kann, hat mir das Lernen plötzlich Spaß gemacht.
Meine Rolle als Ausbildungsleiter
Zehn Jahre Ausbildungsleiter bei einem international agierenden Maschinenbauunternehmen — mehr als 450 Azubis und duale Studenten in 19 verschiedenen Ausbildungsberufen und Studiengängen betreut, von der Bewerbung über die Prüfungsvorbereitung bis zum Abschluss. Dazu deutschlandweite Vernetzung mit anderen Ausbildungsverantwortlichen in Bildungsausschüssen, Fachvorträge und ein Sitz im Prüfungsausschuss für das Berufsbild des Mechatronikers. Keine Theorie also, sondern jahrelanger direkter Kontakt mit jungen Menschen, die genau vor den Entscheidungen stehen, bei denen Bildungsinsider helfen will.
Warum es Bildungsinsider gibt
„Mach doch was mit Technik“ hört fast jeder Schulabgänger irgendwann. Was fehlt, ist die ehrliche Einordnung danach. Ich wurde als Ausbildungsleiter ständig von Azubis, Studenten und Praktikanten dieselben Fragen dazu gefragt — manchen kam mein Rat zu spät, weil sie die falsche Weiterbildung schon begonnen hatten. Irgendwann fing ich an, meine Antworten aufzuschreiben. Nach gut 300 Seiten fiel mir auf: Das liest sich kein junger Mensch jemals komplett durch — ich selbst ehrlich gesagt auch nicht. Also wurden daraus Videokurse, im Format, das eher zu den Sehgewohnheiten der Zielgruppe passt.
Die Antworten darauf gebe ich seitdem in meinen Kursen — mit demselben Insiderwissen aus meinem eigenen Bildungsweg und aus zehn Jahren Ausbildungsalltag, mit dem ich vorher schon Azubis, Studenten und Praktikanten weitergeholfen habe. Kein Theoretiker, der einmal etwas gelesen hat, sondern jemand, der diese Materie jahrelang aus erster Hand kennt.
